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Problemstellung
 

1. Die Haltung von Reptilien, Amphibien und anderen Exoten tritt im Verhältnis zu den bisher „üblichen“ Haustieren – Hunden, Katzen, Vögeln und Fischen – immer mehr in den Vordergrund. 

Leider erhöht sich dadurch auch der Anteil an ausgesetzten oder abgegebenen Reptilien in den Tierarztpraxen. 
Auch Polizei, Artenschutz- und Veterinärämter sind in zunehmender Weise mit den zunächst eingezogenen oder enteigneten Tieren konfrontiert – zumal anerkannte Unterbringungsmöglichkeiten fehlen. 

Die meisten dieser Tiere unterliegen dem Artenschutz und werden von den Behörden beschlagnahmt. Infolge dieser Beschlagnahmung tritt – in diesem Fall – das Land Berlin als Eigentümer auf, welches die Tiere allerdings wieder in Privatbesitz entlässt.


2.
Die Tiersammelstelle hat sich in Verbindung mit dem Tierschutzverein Berlin – TVB – bereit erklärt, dort abgegebene Tiere in die Obhut der Reptilienstation Berlin zu stellen. Die Tiere werden in dieser Einrichtung nach bestem medizinischen Wissen versorgt, um dann möglichst umgehend an endgültige Besitzer vermittelt zu werden.


3.
Die erforderlichen Haltungsbedingungen, welche von der jeweiligen Reptilienart vorgegeben werden, stellen einen erschwerenden Punkt für eine erfolgreiche Vermittlung dar. In den meisten Fällen findet man diese Tiere nicht in der heimischen Fauna; die Bildung eines steppenartigen, subtropischen oder tropischen Mikrokosmos ist für das Wohlbefinden der Tiere unerlässlich.

Mögliche Interessenten verpflichten sich, den natürlichen Bedürfnissen des Wunschtieres so weit wie möglich Rechnung zu tragen. Dies bedeutet einen nicht unerheblichen finanziellen Aufwand für den Erwerb und das Betreiben von Gehegen, Terrarien und Aquaterrarien.


4. Eine weitere Hürde für eine mögliche Vermittlung stellen tierarteigene Erkrankungen dar. So macht z.B. die Diagnose von Herpes bei Landschildkröten für diese Tiere eine lebenslange Einzelhaltung erforderlich.


5. Die vermittelten Tiere sollen nach Wunsch des Artenschutzamtes und der Reptilienauffangstation aus dem Handel gezogen werden. Das bedeutet, dass der (hoffentlich endgültige) Aufenthaltsort des ausgewählten Tieres der Behörde umgehend mitgeteilt werden muss. Im Falle eines Umzuges besteht ebenfalls Informationspflicht seitens der neuen Besitzer gegenüber der Behörde sowie der Reptilienauffangstation. Ein privates Veräußern der vermittelten Reptilien ist verboten, da Interessenten die Tiere nicht als Eigentum erhalten, sondern ausschließlich eine Pflegschaft für diese übertragen wird.