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4. Mindestanforderungen an die Haltung von Schlangen
 
Gegenwärtig sind etwa 2500 Schlangenarten in etwa 430 Gattungen bekannt. Sie sind trotz ihrer scheinbaren morphologischen Einheitlichkeit vor allem hinsichtlich ihrer Lebensräume und Lebensweise sehr verschiedenartig. Die Kenntnis der Herkunftsbiotope und der artspezifischen Verhaltensweise sind daher für die Beurteilung einer Schlangenhaltung im Terrarium von grundlegender Bedeutung. Die kurzen Biotopcharakterisierungen in der Tabelle sollen dazu Informationen geben, können aber in vielen Fällen die Benutzung der reichlich vorhandenen terraristischen Spezialliteratur zur weiteren Information nicht ersetzen.
Riesenschlangen sind beispielsweise wenig bewegungsaktive Lauerräuber oder Stöberer, die mögliche Aufenthalte ihrer Beutetiere untersuchen. Ihr Raumbedarf ist daher im Verhältnis zu ihrer Größe relativ gering. Dies trifft auch auf viele Arten der Vipern und Grubenottern zu. Durch ein gut strukturiertes Terrarium kann oft eine vielleicht etwas klein erscheinende Grund­fläche kompensiert werden. Dagegen sind viele tagaktive Nattern und Giftnattern sehr bewe­gungsfreudige Schlangen, die als aktive Jäger und Augentiere schnell reagieren können. Andere Arten dieser Familien führen jedoch ebenfalls eine eher träge Lebensweise. Solche Unterschiede sind in der Tabelle bei den Angaben zu den Terrarienabmessungen berücksichtigt worden.
 
Die Maße sind auf die gesamte Körperlänge (Kopf bis Schwanzspitze) bezogen. Sie sind ledig­lich Richtwerte, die im speziellen Fall durchaus um ca. 10 % unterschritten werden können. Sie gelten in der Regel für maximal zwei etwa gleichgroße Tiere. Für jedes weitere Tier sind etwa 20 % des Terrarium-Volumens unter Beibehaltung der geforderten Terrarien­proportionen zu­zugeben. Unabhängig vom Ergebnis der Maßberechnungen wird die Maximal­höhe der Schlan­genterrarien auf 2,0 m begrenzt.
 
Zur Aufzucht von Jungschlangen können Kleinbehälter erforderlich sein, deren Abmessungen die geforderten Maße erheblich unterschreiten. Das gleiche gilt für Behälter, in denen die Schlangen zur Trocken- und Winterruhe untergebracht werden sollen.
 
Die Beleuchtungsdauer der Terrarien für die vorwiegend aus den Tropen stammenden Arten sollte täglich etwa 12 Stunden betragen. Die angegebenen Temperaturbereiche sind nicht als absolut starre Größen anzusehen, sondern sollen lediglich den ungefähren Rahmen abstecken. Die in der Tabelle genannten Tagestemperaturen können z.T. über Bodenheizungen realisiert werden, was häufig als optimale Lösung anzusehen ist.
 
 
 
 

Fam. Typhlopidae, Blindschlangen
Gattung
Biotopcharakterisie­rung
Gehegegröße (bezogen auf Ge­samtlänge)
L x B x H
Grundtemperatur
Tag/Nacht
°C
Lokale Maximaltemperatur
°C
Bemerkungen/Besonderheiten
 
Typhlops
(Wurmschlangen)
 
in verschiedensten Biotopen der Tropen und Subtropen,
subterrestrisch
 
1,5 x 0,5 x 0,5
 
26 - 30, nachts geringe Ab­kühlung
 
für Arten aus Trocken­habi­taten 28 - 33
hoher Bodengrund (mind. 20 cm) mit guter Drainage, Stein­platten; wöchentlich vorsichti­ges Bewäs­sern, damit die Schlangen trinken können
 
Fam. Aniliidae, Rollschlangen

Cylindrophis (Walzenschlangen)

tropische Regen- und Berg­regenwälder, auch Reisfel­der,
subterrestrisch bis terre­strisch
 
1,0 x 0,5 x 0,5

25 - 30, nachts ge­ringe Abkühlung

-

feuchtes Regenwaldterrarium mit großem Wasserbecken und Wühl­möglichkeit
 
Anilius
(Korallen-Rollschlangen)

tropische Regen- und Troc­kenwälder,
subterrestrisch

1,0 x 0,5 x 0,5

25 - 30, nachts ge­ringe Abkühlung

-

hoher Bodengrund (15 - 20 cm), kleines Badebecken,
nachtaktiv
 
Fam. Acrochordidae, Warzenschlangen

Acrochordus
(Javanische Warzen­schlangen),
Chersydrus
(Indische Warzen­schlan­gen)

tropische Küstengewäs­ser,
aquatisch

1,0 x 0,5 x 0,5

24 - 28
 
-

Brackwasseraquarium mit Ver­steckplätzen; für Jung­schlangen kleiner Landteil;
mehr oder weniger nachtaktiv
 
Fam. Boidae, Riesenschlangen
Gattung
Biotopcharakterisie­rung
Gehegegröße (bezogen auf Ge­samtlänge)
L x B x H
Grundtemperatur
Tag/Nacht
°C
Lokale Maximaltemperatur
°C
Bemerkungen/
Besonderheiten

Acrantophis
(Madagaskar-Boas)

A. dumerili Regen­waldge­biete,
A. madagascariensis
trockenere Waldgebiete,
semiarboricol bis terre­strisch

unter 1,5 m
:
1,0 x 0,5 x 0,75

über 1,5 m:
0,75 x 0, 5 x 0,75

28 - 30,
nachts Abkühlung um 2 - 4

30 - 35

geräumiges Badebecken, Klet­ter­äste;
dämmerungsaktiv

Boa
(Amerikanische Boas)
über 4 m

Trocken-, Regen- und Berg­regenwälder (Unterarten!)
semiarboricol

unter 1,5 m
:
1,0 x 0,5 x 0,75

über 1,5 m:
0,75 x 0, 5 x 0,75

20 - 30, nachts Abkühlung auf 20 - 22

30 - 35

Badebecken, Kletteräste;
vorwiegend dämmerungs- und
nachtaktiv

Calabaria
(Erdpythons)

tropische Wälder und Sa­vannen,
subterrestrisch bis terre­strisch

0,75 x 0,5 x 0,5

28 - 32, nachts Abküh­lung um ca. 5

-

tiefer, weicher Bodengrund
(10 - 15 cm) Badebecken;
nachtaktiv

Candoia
(Pazifik-Boas)

feuchte Tropenwälder,
semiarboricol bis terre­strisch

1,0 x 0,5 x 0,75

25 - 30, nachts ge­ringe Abkühlung

30 - 35

Badebecken, Kletteräste

Chondropython
(Baumpythons)

tropischer Regenwald,
arboricol

0,75 x 0,5 x 1,5

25 - 32, nachts Abkühlung auf 22 - 23

30 - 35

hohe Luftfeuchtigkeit (70 - 100 %), robuste Bepflanzung, Ba­debecken
 
 
Gattung
Biotopcharakterisie­rung
Gehegegröße (bezogen auf Ge­samtlänge)
L x B x H
Grundtemperatur
Tag/Nacht
°C
Lokale Maximaltemperatur
°C
Bemerkungen/
Besonderheiten

Corallus
(Hundskopfschlinger)

tropische Regenwälder,
arboricol bis semiarbo­ricol

0,75 x 0,5 x 1,5

25 - 30, nachts ge­ringe Abkühlung

30 - 35

hohe Luftfeuchtigkeit (70 - 100 %), robuste Bepflanzung, Kletteräste, Badebecken,
C. caninus besonders heikel, nur für Spezialisten geeignet

Epicrates
(Schlankboas)

tropische und subtropi­sche lichte Wälder in Gewässer­nähe,
semiarboricol bis terre­strisch

1,0 x 0,5 x 0,75
(E. angulifer über 1,5 m 0,75 x 0,5 x 0,75)

25 - 30, nachts Abkühlung auf 22 - 25

30 - 35

Badebecken, Kletteräste;
vor­wiegend dämmerungsaktiv

Eryx
(Sandboas)

tropische, subtropische und mediterrane Step­pen und Halbwüsten,
subterrestrisch bis terre­strisch

0,75 x 0,5 x 0,5

25 - 30, nachts Abküh­lung um ca. 10

35 - 38

Wühlschlangen (tiefer Boden­grund 8 - 15 cm) Trinkgefäß;
vorwiegend dämmerungsaktiv

Eunectes
(Anakondas)
E. murinus(Große Anakonda)
über 9 m

tropische Regenwälder, subtropische Feucht­wälder an Gewässern,
amphibisch

unter 1,5 m:
1,0 x 0,5 x 0,75

über 1,5 m:
0.75 x 0,5 x 0,75

über 2,5 m
0,75 x 0,5 x 0,5

25 - 30,
E. notaeus: nachts Abküh­lung auf 20 - 22

30 - 35

großes Badebecken (50 - 75 % der Bodenfläche)
 
 
Gattung
Biotopcharakterisie­rung
Gehegegröße (bezogen auf Ge­samtlänge)
L x B x H
Grundtemperatur
Tag/Nacht
°C
Lokale Maximaltemperatur
°C
Bemerkungen/
Besonderheiten

Liasis
(Australische Felsen­pythons)

tropische Regenwälder, häufig in Gewässer­nähe, einige auch in trockeneren Habitaten,
semiarboricol, terre­strisch z. T. auch am­phibisch,

0,75 x 0,5 x 0,75

25 - 30, nachts ge­ringe Abkühlung

30 - 35

Arten aus Regenwäldern hohe Luft­feuchtigkeit von 70 -100 %, Bade­becken (für L. fuscus die Hälfte der Fläche), Kletter­äste

Lichanura
(Rosenboas)

Halbwüsten und troc­kene Buschlandschaften der Subtropen,
terrestrisch

0,75 x 0,5 x 0,75

20 - 26, nachts ge­ringe Abkühlung

28 - 30

Kletteräste, kleines Badebec­ken,
vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv

Loxocemus
(Spitzkopfpythons)

subtropische und tropi­sche Waldgebiete,
sub­terrestrisch bis terre­strisch

0,75 x 0,5 x 0,5

25 - 30, nachts Abküh­lung um ca. 5

-

feuchter, lockerer Bodengrund, Trinkgefäß

Morelia
(Rauten- und Amethyst­pythons)

Wälder und Buschland,
semiarboricol

unter 2 m
0,75 x 0,5 x 1,0

über 2 m
0,5 x 0,5 x 0,75

25 - 30, nachts ge­ringe Abkühlung

30 - 35

Badebecken (1/4 der Bodenflä­che), Kletteräste,
vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv

Python (Pythons) P. reticu­latus (Netzpython) über 10 m, P. molurus (Tigerpython) und P. se­bae (Felsenpython)
7 -8 m

tropische Wälder und Dschungel, P. sebae vor allem in der Savanne,
terrestrisch, P. regius mehr arboricol

bis 2,5 m
1,0 x 0,5 x 0,75

über 2,5 m
0,75 x 0,5 x 0,5

26- 32, nachts Abküh­lung um ca. 5,
P. sebae: nachts Abkühlung um 10

örtlicher Wärmeplatz durch Bodenheizung oder Strah­lungsquelle 34 -38

starke Kletteräste, großes Ba­debec­ken (1/3 bis 1/2 der Boden­fläche), hohe Luftfeuchtigkeit von 70 - 90 %;
vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv


Sanzinia (Madagaskar-Hundskopfboas)

tropische Wälder,
semiarboricol

0,75 x 0,5 x 0,75

28 -32, nachts Abkülung um ca. 6 - 8

örtlicher Wärmeplatz durch Bodenheizung oder Strah­lungsquelle 34 -38

große Kletteräste, Badebecken (1/4 der Bodenfläche);
vorwie­gend dämmerungsaktiv
 
 
Gattung
Biotopcharakterisie­rung
Gehegegröße (bezogen auf Ge­samtlänge)
L x B x H
Grundtemperatur
Tag/Nacht
°C
Lokale Maximaltemperatur
°C
Bemerkungen/
Besonderheiten

Trachyboa
(Rauhboas)

tropische Bergregen­wälder, in Gewässer­nähe,
terrestrisch

1,0 x 0,5 x 0,75

24 -28, nachts Abküh­lung um ca. 5

-

Badebecken und Bepflanzung, Nah­rungsspezialist (Frösche);
dämmerungs- und nachtaktiv

Tropidophis, Ungaliophis (Zwergboas)

subtropische und tropi­sche Wälder und Buschland­schaften,
terrestrisch bis semiar­bori­col

1,0 x 0,5 x 0,75

25 - 30, nachts Abküh­lung um ca. 5

-

Kletteräste und Badebecken, Substratfeuchtigkeit im Unter­schlupf

Fam. Xenopeltidae, Erdschlangen
 

Xenopeltis
(Regenbogen-Schlangen)

tropische Monsunwäl­der und Regenwald­randge­biete,
terrestrisch

1,0 x 0,5 x 0,5

25 - 30, nachts ge­ringe Abkühlung

-

Feuchtterrarium mit Versteck­plät­zen und Badebecken;
nachtaktiv

Fam. Colubridae, Nattern

Unterfamilie Boiginae (Trugnattern)

Ahaetulla
(Baumschnüffler)

tropische Regen-, Mon­sun- und Bergregen­wälder,
arboricol

1,0 x 0,5 x 1,5

26 - 30

-

hohe Luftfeuchtigkeit (70 - 80 %, tägliches Besprühen), klei­nes Was­serbecken, Kletteräste mit Bepflan­zung, Nahrungs­spezialist (Echsen)
 
 
Gattung
Biotopcharakterisie­rung
Gehegegröße (bezogen auf Ge­samtlänge)
L x B x H
Grundtemperatur
Tag/Nacht
°C
Lokale Maximaltemperatur
°C
Bemerkungen/
Besonderheiten

Boiga
(Nachtbaumnattern)

tropische Regen- und Berg­regenwälder, Mangro­vesümpfe,
arboricol
Ausnahme: B. trigonata terrestrisch im trocke­nen Buschland

unter 1,5 m
1,0 x 0,5 x 1,5

über 1,5
0,75 x 0,5 x 1,0

für B. trigonata

1,0 x 0,75 x 0,75

26 - 30, nachts ge­ringe Abkühlung;
Arten bzw. Tiere aus nördli­chen Verbrei­tungsgebie­ten nachts Abkühlung auf 20 - 22;
B trigonata: tags bis 30, nachts Abkühlung auf 15

nur für B. trigonata: 30 - 35

größeres Wasserbecken, Re­genwald- und Mangrovebe­wohner hohe Luft­feuchtigkeit (70 - 90 %, tägliches Besprü­hen), Kletteräste mit Be­pflan­zung;
nachtaktiv

Chrysopelea
(Schmuckbaumnattern)

tropische Regen- und Monsunwälder,
arboricol

1,0 x 0,5 x 1,5

26 - 30, nachts ge­ringe Abkühlung

-

hohe Luftfeuchtigkeit (70 - 90 %), kleines Wasserbecken, heller Son­nenplatz, Kletteräste mit Bepflan­zung

Clelia
(Mussuranas)

tropische und subtropi­sche Wälder, in Gewäs­sernähe,
terrestrisch

1,0 x O,5 x 0,75

25 - 30, nachts Ab­kühlung um ca. 5

-

großes Badebecken;
nachtaktiv
Crotaphopeltis
(Rotlippenschlangen)
tropisches und subtro­pi­sches, mehr oder we­niger feuchtes Buschland,
terrestrisch,
C. degeni amphibisch

1,0 x 0,5 x 0,5

25 - 30, nachts Abküh­lung um ca. 5

-
kleines Wasserbecken, für C. degeni Badebecken 1/3 der Bo­denfläche;
 nachtaktiv

Dispholidus
(Boomslangs)

Savannen- und Buschland,
arboricol bis semiarbo­ricol

1,25 x 0,75 x 1,25

25 - 30. nachts Abkühlung auf 20 - 22

30 - 35

Kletteräste, Trinkgefäß

Erythrolamprus
(Falsche Korallenottern)

verschiedene tropische Wälder,
terrestrisch

1,0 x 0,5 x 0,5

25 - 30, nachts nur ge­ringe Abkühlung

-
Waldterrarium mit vielen Ver­steckplätzen und zum Wühlen ge­eignetem Bodengrund, Trink­gefäß, Einzelhaltung , da Kan­nibalismus möglich;
nachtaktiv
 
 
Gattung
Biotopcharakterisie­rung
Gehegegröße (bezogen auf Ge­samtlänge)
L x B x H
Grundtemperatur
Tag/Nacht
°C
Lokale Maximaltemperatur
°C
Bemerkungen/
Besonderheiten

Hypsiglena
(Nachtschlangen)

subtropische Trocken­ge­biete (Halbwüsten und Steppen, felsige Berghänge, offener Wald),
terrestrisch

1,0 x 0,5 x 0,5

24 -28, nachts Abküh­lung auf 18 - 20

-

Trockenterrarium mit Ver­steckplät­zen und Trinkgefäß;
nachtaktiv

Imantodes
(Riemennattern)

tropische Regen- und Berg­regenwälder,
arboricol

1,0 x 0,5 x 1,0

25 - 30, nachts Abküh­lung um ca. 5

-

gut bepflanztes Regenwald­terrarium mit hoher Luftfeuch­tigkeit, tägli­ches Besprühen mit lauwarmem Wasser;
nachtaktiv

Langaha
(Madagaskar-Blattnasen­nattern)

tropischer Regenwald,
terrestrisch bis semiar­bori­col

1,25 x 0,5 x 1,0

26 - 32, nachts ge­ringe Abkühlung

-

Kletteräste mit Bepflanzung, Was­serbecken;
dämmerungs- und nachtaktiv
Leptodeira
(Katzenaugennattern)

tropische und subtropi­sche Wälder,
arboricol bis semiarboricol

1,0 x 0,5 x 1,0

25 - 30, nachts nur ge­ringe Abkühlung

-

Badebecken, Kletteräste mit Be­pflanzung; z. T. Einzelhal­tung erforderlich, da Kanniba­lismus möglich;
nachtaktiv

Oxybelis
(Spitznattern)

subtropische und tropi­sche Wälder, Busch- und Kultur­land,
arbori­col

1,0 x 0,5 x 1,0

25 - 30, nachts Abkühlung um 3 - 5

-

Luftfeuchtigkeit 70 - 90 %, kleines Wasserbecken, Kletter­äste mit Bepflanzung

Oxyrhopus
(Mondnattern)

tropische Tiefland-Wäl­der,
terrestrisch

1,5 x 0,5 x 0,5

26 - 32, nachts ge­ringe Abkühlung

-

Trinkgefäß;
auch nachtaktiv

Phimophis

tropische und subtropi­sche Trockengebiete (Savannen bis Halbwü­sten),
terrestrisch

1,5 x 0,5 x 0,5

26 - 32, nachts 20 - 25

-

Trinkgefäß;
nachtaktiv
 
 
Gattung
Biotopcharakterisie­rung
Gehegegröße (bezogen auf Ge­samtlänge)
L x B x H
Grundtemperatur
Tag/Nacht
°C
Lokale Maximaltemperatur
°C
Bemerkungen/
Besonderheiten

Psammodynastes

tropische Monsun- und Bergregenwälder,
se­miarboricol

1,0 x 0,5 x 1,0

25 - 30, nachts Abküh­lung um ca. 5

-

gut bepflanztes Waldterrarium mit zahlreichen Kletterästen, Trinkge­fäß, tägliches Besprü­hen mit lau­warmem Wasser

Psammophis
(Sandrenn-Nattern)

Trockensavannen, Halbwü­sten und Wü­sten,
terrestrisch

1,5 x 0,75 x 0,5

26 - 32, nachts Abkühlung auf 15 -22

35 - 38

Trinkgefäß

Sonora

subtropische Trocken­ge­biete (Wüsten und Halbwü­sten)
terre­strisch bis sub­terre­strisch

1,0 x 0,5 x 0,5

25 - 30, nachts Abkühlung auf 18 - 20

30 - 35

Trockenterrarium mit Trinkge­fäß und Versteckplätzen, ho­her Boden­grund (mindestens 10 cm);
nachtaktiv

Telescopus
(Katzennattern)

subtropische und tropi­sche Trockenge­biete(Halbwüsten bis Sa­vannen),
terrestrisch

1,0 x 0,5 x 0,5

26 - 23, nachts Abkühlung auf 20 -25
 
-

Trinkgefäß, Versteckplätze;
nachtaktiv

Thelotornis
(Vogelnattern)

Savannen- und Gale­rie­wälder,
arboricol

1,0 x 0,5 x 1,0

25 - 30, nachts Abkühlung auf 20 - 22

30 - 35

Kletteräste mit Bepflanzung, Trink­gefäß

Trimorphodon
(Lyranattern)

subtropische lichte Wälder, Steppen- und Wüstenge­biete,
terre­strisch

1,0 x 0, 5 x 0,5

25 - 30, nachts Abkühlung auf 18 - 22

-

Kletteräste, Trinkgefäß;
nachtaktiv
 
 
Gattung
Biotopcharakterisie­rung
Gehegegröße (bezogen auf Ge­samtlänge)
L x B x H
Grundtemperatur
Tag/Nacht
°C
Lokale Maximaltemperatur
°C
Bemerkungen/
Besonderheiten

Unterfamilie Colubrinae (Eigentliche Nattern)
 

Arizona
(Arizona-Nat­tern)

subtropisch, in offenem Gelände,
terrestrisch bis subterre­strisch

1,0 x 0,5 x 0,5

24 -28, nachts Abküh­lung auf ca. 20

-
Trockenterrarium mit Trinkge­fäß, Versteckmöglichkeiten, kühle Überwinterung ist zu empfehlen;
vorwiegend däm­merungs- und nachtaktiv

Cemophora
(Scharlachnattern)

gemäßigt-subtropische Wälder und Waldrän­der,
terrestrisch

1,0 x 0,5 x 0,5

25 - 30, nachts Abküh­lung auf ca. 20

-

Trockenterrarium mit kleinem Bade­becken und Versteckmög­lichkeiten;
nachtaktiv

Coluber
(Zornnattern)

vor allem subtropische und mediterrane Troc­kenge­biete verschie­denster Art, einige auch in gemäßigten Klima­gebieten,
terrestrisch, z. T. auch se­miarboricol

1,5 x 0,5 x 0,75

24 -28, nachts 18 - 20

30 - 35

Trockenterrarium mit kleinem Ba­debecken und Kletterästen; für Arten aus gemäßigten Kli­magebieten bzw. höheren Ge­birgslagen ist eine kühle Überwinterung zu empfehlen

Dendrelaphis (Bronzenattern)

tropische Monsun-, Re­gen- und Bergregen­wälder, auch Kulturfol­ger,
arboricol

1,0 x 0,5 x 1,5

25 - 30, nachts geringe Ab­kühlung

-

gut bepflanztes Regenwald­terrarium mit hoher Luftfeuch­tigkeit (70 - 90 %), tägliches Besprühen mit lauwar­mem Wasser

Drymarchon (Indigoschlangen)

subtropische und tropi­sche verschiedenste Waldgebiete,
semiarbo­ricol

1,25 x 0, 5 x 0,75

25 - 28, nachts Abküh­lung um ca. 5

28 - 32

Badebecken, Kletteräste und Ver­steckmöglichkeiten
 
 
Gattung
Biotopcharakterisie­rung
Gehegegröße (bezogen auf Ge­samtlänge)
L x B x H
Grundtemperatur
Tag/Nacht
°C
Lokale Maximaltemperatur
°C