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2. Mindestanforderungen an die Haltung von Echsen (ausser Chamäleons)
 
Die ca. 3.000 Echsenarten besiedeln mit Ausnahme der Antarktis alle Kontinente, wobei eine Art in Nordeuropa nördlich des Polarkreises vorkommt und andere Arten in Südamerika bis nach Feuer­land verbreitet sind. Von den Küsten bis in 4.000 Meter Höhe erstreckt sich die vertikale Vertei­lung, von den Wüsten bis zum tropischen Re­genwald reichen die Lebensräume. Es gibt un­terir­disch lebende Arten: Boden-, Baum- und Felsbewohner sowie Arten, die einen großen Teil ihres Lebens im Wasser verbringen.
 
Bei der Ernährung haben wir von rein carnivor/insectivor bis rein vegetarisch alle möglichen Über­gangsformen, wobei bei omnivoren Arten die Schwerpunkte je nach Angebot, Jahreszeit, Repro­duk­tionsstatus und Alter sehr unterschiedlich sein können oder müssen.
 
Bei der Klimatisierung der Gehege ist darauf zu achten, daß ein artspezifisches Mikroklima im Hal­tungssystem geschaffen wird mit Temperatur- und Feuchtigkeitsgradienten, die den Tieren eine ent­sprechende Auswahl bieten. Die Bedürfnisse können im Verlauf des Jahres recht unterschied­lich sein und sind auch von Alter, Reproduktionsstatus und Jahreszeit (z. B. Winterruhe, Ruhepha­sen bei tropischen Arten) abhängig. Obwohl Echsen in vielfältigen Lebensräumen vorkommen, lie­gen ihre während der Aktivität aufrecht erhaltenen Körpertemperaturen (auch als „Betriebstempe­ra­turen“ bezeichnet) aus physiologischen Gründen (Verdauung) in ähnlichen Berei­chen.
 
Nachfolgende Tabellen können nur Hinweise und Anhaltspunkte für eine artgemäße Haltung ge­ben. Abweichungen durch die Jahres- und Tagesrhythmik konnten nicht berücksichtigt werden. Die Werte der Gehegegröße gelten für 1,1 Tiere - wobei als Maßeinheit die Kopf-Rumpf-Länge (KRL) des Tieres ge­nutzt wurde -, bei solitär lebenden für ein Individuum. Unabhängig vom Ergebnis der Berechnungen wird die Mindesthöhe aus praktischen Erwägungen auf 2,0 m beschränkt. Die Maße der Grundfläche, bezogen auf die KRL, sind Empfehlungen, aber keine Festlegungen für die Flächengestaltung, die auch anders sinnvoll sein kann. Bei jedem weiteren Tier soll­ten 15 % der Grundfläche hinzukommen, wobei die natürliche Sozialstruktur zu berücksichtigen ist. Aufzucht, Winterruhe und andere Ruhephasen, Krankheiten und kurzfristige Abtrennung kön­nen zu Ände­run­gen im Haltungssystem führen, was im Zweifelsfall zu begutachten ist.
 
Die Lebensdauer bei einigen Arten ist angegeben, um zu zeigen, wie alt eine Art bei guter Pflege wird oder werden kann.
 
 
Name
 
(erreichbare GL)
 
Habitat-
ansprüche
z.T. Herkunft
Gehegegröße
für 1,1
(L x B x H)
in KRL
Grund-
temperatur
° C
Sonnenplätze lokal
° C
soziale
Zusammensetzung
(Lebenserwartung in Jahre, je nach Größe)
Bemerkungen / Besonderheiten
IGUANIDAE
 
 
 
 
 
 
 
Grüne Leguane
Iguana
(150 cm)
 
tropisch feucht bis halb­trocken (lokal), Baum­bewohner, Mittel- und Südamerika, südliche Antillen
mindestens
4 x 3 x 5 oder
5 x 3 x 4
25 - 30
45
1,x
(20)
geheiztes Wasserbecken, feuchtes Substrat, 1/2 der Kletteräste dicker als Körper
Schwarze Leguane
Ctenosaura
(bodenbewohnende
Arten)
(je nach Art 100 cm)
tropisch heiß, Trocken­wälder, Felslandschaften bis halbtrockene Regio­nen Mittelamerikas
5 x 4 x 3
30 - 35
45
1,x
(15)
obligate Verstecke, Klettermöglichkeiten
Schwarze Leguane
Ctenosaura
(baumbewohnende
Arten)
tropisch heiß, Trocken­wälder, Felslandschaften bis halbtrockene Regio­nen Mittelamerikas
5 x 3 x 4
30 - 35
45
1,x
(15)
obligate Verstecke und dicke Kletterbäume
Wirtelschwanzleguane
Cyclura
(je nach Art bis
120 cm)
tropisch heiß, Trocken­wälder, Felslandschaften bis halbtrockene Regio­nen Mittelamerikas, Bahamas, Große Antillen
5 x 4 x 3
30 - 35
45
x,x oder 1,x
(20)
Verstecke
Chuckwallas
Sauromalus
heiß, trocken, aride bis semiaride Stein- und Felsgebiete der Sonora­wüste „Baja California“
5 x 4 x 3 oder
5 x 3 x 4
25 - 30
45 - 50
1,x
(20)
obligate Verstecke, Felsaufbauten
Wüstenleguane
Dipsosaurus
 
heiß, trocken, aride bis semiaride Gebiete der Sonorawüste,
Bodenbewohner
5 x 4 x 3
25 - 30
50
1,1
(15)
obligat: Substrat zum Höhlengraben
Fidji-Leguane
Brachylophus
Fidji-Inseln, Pazifik, tropisch feucht, Baum­bewohner
 
mindestens
4 x 3 x 5 oder
5 x 3 x 5
25 - 30
45
1,x
(15)
geheiztes Wasserbecken, feuchtes Substrat, 1/2 der Kletteräste dicker als Körper
Basilisken
Basiliscus
tropisch feucht
4 x 3 x 5
oder 5 x 3 x 4
25 - 30
45
1,x
(5-8)
Wasserbecken mind. zweimal KRL
Kronenbasilisken
Laemanctus
tropisch feucht
4 x 3 x 5
oder 5 x 3 x 4
25 - 30
45
x,x
(8-10)
obligat: Bepflanzung, Zweige
Helmleguane
Corytophanes
Baumbewohner, feucht, Regen- oder Gebirgswäl­der
4 x 3 x 5
20 - 28
35
1,x
(8)
armdicke Stämme, Bepflanzung,
extrem hohe Luftfeuchtigkeit
Stachelleguane, Seiten­fleckenleguane, Kiel­schwänze u.a.
Sceloporus, Liolaemus, Tropidurus, Uta
Bodenbewohner aus den Trockengebieten Nord-, Mittel- und Südamerikas
5 x 4 x 4
20 - 25
45
1,1 - 1,x
(3-5 - 7-8)
 
s.o.
Liolaemus, Tropidurus
Bodenbewohner aus Gebirgen und südl. Ar­gentinien/Chile
5 x 4 x 4
20 - 25
40
1,1 - 1,x
(3-5 - 7-8)
grabfähiges Substrat, zum Teil feucht, Kletter­wände, Stämme, starke nächtliche Abkühlung
Halsbandleguane
Crotaphytus
steinige Trockengebiete USA, Mexiko
6 x 4 x 4
30 - 35
50
1,1 - 1,x
(8)
Klettermöglichkeiten, Verstecke
Taubleguane, Roll­schwanzleguane u.a.
Uma, Callisaurus, Hol­brookia, Leiocephalus
Bodenbewohner aus den Wüstengebieten und Sandregionen Nord-, Mittel- und Südamerikas
6 x 4 x 4
25 - 30
50
(3-5)
grabfähiges Substrat, Verstecke,
hohe Lichtintensität
Kleine Baumleguane
Urosaurus u.a.
Baumbewohner aus mehr oder weniger trockenen Gebieten
5 x 4 x 6
25 - 30
45
1,1 - 1,x
(4-6)
Stämme, Äste, Kletterwände, Verstecke, Substrat zum Teil feucht
Felsenleguane, Stachel­leguane
Petrosaurus, Sceloporus
Felsbewohner aus Troc­kengebieten
5 x 4 x 6
25 - 30
50
1,1 - 1,x
(8-12)
Kletterwände, Verstecke, Äste, Stämme, hohe Lichtintensität
Kielschwanzleguane, Rollschwanzleguane
Tropidurus, Leiocephalus
Bodenbewohner aus feuchten, subtropischen/
tropischen Gebieten
6 x 4 x 4
25 - 30
40
1,x
(3-5)
Verstecke, Äste, Stämme,
zum Teil feuchtes Substrat
Chile-Chuckwallas
Phymaturus
Hochanden zwischen Polsterpflanzen
5 x 4 x 3
20 - 22
35
1,x
feuchte Verstecke, starke Nachtabkühlung
Malachit-Stachelleguan
Sceloporus malachiticus
Baumbewohner aus feuchten Gebirgsregio­nen, Felsbewohner u.a.
5 x 4 x 5
oder 6 x 4 x 4
22 - 25
40
1,x
(8-10)
Stämme, Pflanzen, feuchtes Substrat, nächtliche Abkühlung
Madagaskar-Leguane
Oplurus spec.
Tropisch/subtropisch,
div. Habitate
6 x 4 x 4
oder 6 x 4 x 5
22 - 28
45
1,x
(10-12)
je nach Art Stämme, Kletterwände, Verstecke, grabfähiges Substrat
Madagaskar-Leguane
Chalarodon
 
8 x 5 x 3
25 - 30
50
2-4
sandiges, grabfähiges Substrat,
hohe Lichtintensität
div. Saumfinger
Anolis
 
Baum-, Busch-, Blattbe­wohner
 
 
Ausnahme:
kontinentale Regen-wald- und Gebirgs-wald­bewohner
6 x 6 x 8
25 - 30
 
 
 
18 - 25
45
 
 
 
35
1,x
(5-7)
 
 
1,x
(10-12)
 
 
Kletterwände, Stämme, Äste, Zweige, Pflanzen, feuchtes Substrat
 
div. Saumfinger
Anolis
Bodenbewohner
6 x 8 x 6
23 - 28
45
1,x
Pflanzen, Zweige, feuchtes Substrat
Buntleguane
Polychrus
Baum- und Buschbe­wohner
5 x 5 x 6
25 - 30
35
1,x (?)
(6-7)
Pflanzen, Zweige, feuchtes Substrat
Krötenechsen
Phrynosoma
Halbwüsten südwestl. subtropisches Nordame­rika/Mexiko
 
 
25 - 30
45
1,x
Ameisenfresser - Ersatznahrung
AGAMIDAE
 
 
 
 
 
 
 
Wasseragamen
Physignathus
Baumbewohner, tropi­sche Flußufer
mind. 4 x 3 x 5 oder 5 x 3 x 4
25 - 30
45
1,x
(15-18)
geheiztes Wasserbecken, ½ der Kletteräste dicker als Körper, feuchtes Substrat
Segelechsen
Hydrosaurus
Baumbewohner,
tropische Flußufer
mind. 4 x 3 x 5 oder 5 x 3 x 4
25 - 30
45
1,x
(15-18)
geheiztes Wasserbecken, ½ der Kletteräste dicker als Körper, feuchtes Substrat
Sieleragamen u. a.
Agama agama und Ver­wandte
tropisch/tropisch feucht
5 x 3 x 4
25 - 30
45
1,x
(6 - 10)
Wände und Stämme zum Klettern,
hohe Lichtintensität
Hardune
Stellio [spec.]
mediterran subtropisch, trocken
5 x 3 x 4
20 - 27
45
1,x
(8-10)
Wände und Aufbauten zum Klettern
Dornschwanzagamen
Uromastyx
trocken/heiß
5 x 4 x 3
25 - 30
50
1,1 - 1,x
(15-20)
Höhlen, hohe Lichtintensität,
grabfähiges Substrat
Bartagamen
Pogona/
Amphibolurus
trocken heiß
5 x 4 x 3
25 - 30
50
1,x
(10)
Höhlen, Kletterbäume, Aufbauten
Taubagamen
Ctenophorus,
Tympanocryptis u.a.
trocken heiß
5 x 4 x 4
25 - 30
50
1,1 - 1,x
(4-7)
grabfähiges Substrat
Bergagamen
Japalura
subtropisch
Boden- und Baumbe­wohner
5 x 4 x 5
25 - 30
45
1,1 - 1,x
Verstecke, Klettermöglichkeiten, Bepflanzung, nächtliche Abkühlung
Blutsaugeragamen und Winkelkopfagamen
Calotes und Gonocepha­lus
Busch- und Baum-
bewohner, tropisch
5 x 4 x 5
22 - 28
45
1,1 - 1,x
Kletteräste und Wände, Bepflanzung
Flugdrachen
Draco
Baumbewohner, tropisch feucht
 
25 - 30
45
1,1 - 1,x
 
Schmetterlingsagamen
Leiolepis
Bodenbewohner,
offene Stellen in tropi­schen Regionen
5 x 4 x 3
25 - 30
45
1,1 - 1,x
(10)
grabfähiges Substrat
Krötenkopfagamen
Phrynocephalus
Wüstengebiete Vorder- und Zentralasien
5 x 5 x 3
25 - 30
55
1,1 - x,x
(1,5 - 6)
 
grabfähiges Substrat, hohe Lichtintensität, nächt­li­che Abkühlung auf 10-15° C
LACERTIDAE
 
 
 
 
 
 
 
div. Eidechsen
Lacerta
Podarcis
Gallotia
mediterran gemäßigt,
trocken
 
6 x 4 x 4
 
23 - 28
 
45
 
1,1 - 1,x
(6-7 - 10-12)
 
Verstecke, Kletterwände und Äste
Kielechsen, Algyroides,
Kaukasuseidechsen, Lacerta saxicola-kom­plex
mediterran gemäßigt,
mäßig feucht
 
6 x 4 x 4
 
18 - 25
 
40
 
(1),x
(10-12)
 
zum Teil feuchtes Substrat
Schlangenaugen
Ophisops
Wüstenrenner
Eremias
Fransenfinger
Acanthodactylus
 
mediterran,
trocken
 
6 x 4 x 3
 
25 - 30
 
45
 
1,x
(4-5)
 
grabfähiges Substrat
ANGUIDAE
 
 
 
 
 
 
 
Blindschleiche
Anguis fragilis
gemäßigt, feucht
6 x 3 x 2
18 - 25
35
(15-20)
zum Teil feuchtes Substrat, Verstecke
Scheltopusik
u.a. Ophisaurus
mediterran
6 x 3 x 2
25
40
1,x
(15-20)
Verstecke, je nach Art feuchtes Substrat
Krokodilschleichen
Gerrhonotus
Barisia u.a.
gemäßigt
subtropisch
6 x 3 x 3
18 - 25
35
1,x
(15-20)
Verstecke, zum Teil feuchtes Substrat,
zum Teil Klettermöglichkeiten
XENOSAURIDAE
 
 
 
 
 
 
 
Krokodilhöckerechse
Shinisaurus crocodilurus
Bachrandbewohner,
südl. China
6 x 4 x 4,
davon ½ Wasser
20 - 25
35
1,1
(12-15)
Verstecke unter Wasser und an Land, Klettermög­lichkeiten, zum Teil feuchtes Substrat
 
SCINCIDAE
 
 
 
 
 
 
 
Blauzungen
Tiliqua
subtropisch/tropisch,
hauptsächlich
Trockengebiete
6 x 4 x 3
25 - 30
40
zum Teil sehr unverträg­lich, mitunter Einzelhal­tung
(20)
Verstecke, davon eines feucht
Schneckenskink
Tiliqua gerrardii
Baumbewohner,
tropisch
4 x 3 x 6,
4 x 4 x 5
25 - 30
40
1,x
(15)
hohe Luftfeuchtigkeit, feuchtes Substrat,
Schneckenfresser - Ersatznahrung
Tannenzapfenechse
Trachydosaurus rugosus
subtropische Trockenge­biete
6 x 4 x 3
22 - 28
40
x,x
(25)
Verstecke, davon eines feucht
Stachelskinke
Egernia
subtropisch,
trocken
6 x 4 x 3
25 - 30
45
1,x
(15-20)
Verstecke, Kletterwände, Äste
Salomonen-Wickel­schwanzskink
Corucia zebrata
tropischer Baumbewoh­ner
4 x 3 x 5
oder 5 x 3 x 4
25 - 30
40
1,1,x
(20)
Baumhöhlen, Verstecke, feuchtes Substrat, dicke Kletteräste ½ dicker als Durchmesser der Tiere
div. Glattechsen
Mabuya
Bodenbewohner
6 x 4 x 3
23 - 28
45
1,1 - 1,x
(7-8)
Verstecke, ein feuchtes Versteck
div. Glattechsen
Mabuya
Baum- und Felsbewohner
4 x 4 x 5
4 x 3 x 6
23 - 28
45
1,1 - 1,x
(7-8)
Verstecke, Kletterwände und Äste,
Substrat zum Teil feucht
Berberskink u.a.
Eumeces algeriensis und Verwandte
mediterrane und vorder­asiatische Trockengebiete
6 x 4 x 3
23 - 28